"Wenn Du wissen möchtest, wo Deine Aufgabe im Leben ist, schau dort hin, wo Deine Füße stehen..."
1990 - wie vom Donner gerührt saß ich sprachlos in einem Seminar für Bewusstseinserweiterung und versuchte verzweifelt mein unaufhaltsam einstürzendes Bild von der verträumten, stets glücklich und sorgenfrei gelebten Spiritualität zu retten.
Ich hatte mir bis dahin eher vorgestellt, einfach die ganze Welt in Liebe und Licht zu hüllen.
"Wenn Du wissen möchtest, ..."
Tja, das wollte ich wohl, denn sonst wäre ich kaum dort gewesen. Das hatte ich bis dahin zumindest begriffen.
...schau dort hin, wo Deine Füße stehen."
Na toll, die standen offensichtlich mitten in der wenig spirituellen Realität, fern von göttlicher Erleuchtung, heiligen Höhlen in Indien und noch viel weiter weg von der kuscheligen Meditationsecke, in die ich jetzt so gerne geflüchtet wäre!
In den tiefsinnigen Büchern, die ich bis dahin verschlungen hatte, erschien der mystisch-romantische Weg der Selbsterkenntnis viel einladender, als der steinige Trampelpfad, den ich nun unmittelbar vor mir sah...
1991 - Jin Shin Jyutsu -und plötzlich erschien mir der Weg gar nicht mehr so steinig. Nicht, dass ich mittlerweile erkannt hätte was mein eigentliches Ziel sein würde, aber der Weg wurde merklich leichter und mein Ziel immer klarer:
2008 - Trampelpfade finde ich mittlerweile gut,denn sie verlaufen meist abseits der Hauptverkehrswege und lehren uns, sehr achtsam zu gehen. 18 Jahre brauchte es, bis aus einem zaghaften Gedanken ein konkretes Projekt wurde:
Lebensströme
Jin Shin Jyutsu und Reiki
(Trampelpfade hätte wirklich wenig einladend geklungen, und die Verbindung zum Heilströmen wäre auch nicht recht gelungen.Danke für den schönen Namen, Volker!)